Challenge "Heilbronn" 2019

Aquathlon in Heilbronn

Im Rahmen der Challenge Heilbronn, bei der über verschiedene Triathlon-Distanzen mehr als 3500 Sportlerinnen und Sportler am Start waren, fand für den Nachwuchs im Rahmen der Junior-Challenge ein Aquathlon statt. Am Start für den SFC: Ann-Christin und Franziska Lindert.

Ann-Christin musste zunächst 750 Meter Laufen, anschließend 225 Meter Schwimmen und abschließend 1500 Meter erneut Laufen. Leider verschenkte Ann-Christin im ersten Teil durch ein zu niedriges Lauftempo einige Plätze. Zuviel Respekt vor der zweiten Teilstrecke im ungewohnten Rennformat. Am Ende nach 17:05 Minuten Platz 27 bei den Schülerinnen A.

Franziska musste zuerst ins Wasser. Nach 250 Metern erfolgte der Wechsel in die Laufschuhe. Diese wurden nach 1000 Metern wieder gegen die Badekappe getauscht. Nach 175 nassen Metern erfolgte nochmals der Wechsel zum Laufen. Nach weiteren 2000 Metern der Zieleinlauf. Franziska hatte gegen den Großteil der Teilnehmerinnen, aufgrund deren Zugehörigkeit zum Landeskader aus Baden-Würtemberg, wenig Chancen und belegte mit der Zeit von 24:52 Minuten Rang 18 bei der weiblichen Jugend B.

Hannes

Ein paar Gedanken zum Sport…

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde von Helmuth ein Text von unserem Mitglied Johannes verlesen, der es wert ist, irgendwo für alle nachlesbar „gespeichert“ zu sein. Also bitte:

Ein kleiner Umzugskarton voll Sport grob sortiert

Ab und zu sollte man loslassen, entsorgen, entschleunigen. Diesen ganzen Kram ab in den Sperrmüll oder in die blaue Tonne. Oder diesen Karton mit Kennzeichnung „Sport“ an den Verursacher dieses Chaos aus rund 200 Urkunden, etlichen Plaketten, Zeitungsartikeln, Fotos,  Fachlektüre, Vereinsnachrichten usw. an den Lattenbusch zu senden. Soll man sich doch dort damit herumärgern…

Es gab viele Podestplätze, die meisten mit einer 1. Das war in den Schulzeugnissen des Autors sehr seltene Rarität, da wurde lediglich „gefinished“, wortwörtlich meist auf allen Vieren. Bei sportlichen Betätigungen galt immer, mit geringstem Aufwand das Höchstmögliche zu erreichen. Getreu dem Motto: Wettkampf ist das beste Training. Die einen nennen das Faulheit, andere erkennen eine da gewisse Schlitzohrigkeit.

Gut, dass der Schreiber dieser Zeilen erst 30 Jahre dabei ist. Denn der Ursprung dieser sportlichen Unordnung liegt wohl schon mehr als 40 Jahre zurück, ist älter als der SFC Harz-Weser und unter anderen Vereinsfarben geboren. Genau wie die Volleyballabteilung. Die ist inzwischen unter anderer Verwaltung, bleibt aber im Familienbesitz.

Katholiken dürfen neuerdings nach der Scheidung und Wiederheirat ihren Beruf weiter ausführen. Bei Übungsleitern ist das Normalfall. Wenn der ältere, harte Kern der jetzigen Gruppe „Teamgeist“ von den Jugendsünden erzählt, kann man froh sein, dass ein Großteil der Sünden gebeichtet, damit vergeben und falls nicht, inzwischen verjährt ist. Es wurde auch nie jemand vom „Schinder“ in Gewahrsam genommen.

Der Inhalt des Kartons sollte zumindest noch gesichtet werden und da ergab sich ein grobes Register von folgenden Überbegriffen:

Laufen – Staffeln – Triathlon – Duathlon – Marathon – Radfahren – Schwimmen – Skilanglauf – Sportabzeichen – Volleyball – Sonstiges.

Vor 30 Jahren hätte da nur Laufen, Skilanglauf und Volleyball gestanden. Ich bin mir sicher, dass bei meinem bekannten Trainingsfleiß in anderen Vereinen nie mehr herausgekommen wäre. Wettkampf ist, wie bereits erwähnt, Training genug. Warum soll man mehr als 3x wöchentlich mehr als 5 Kilometer Laufen, nur um einen Marathon statt in 4:30 Stunden in 4:15 zu bewältigen? So schnell werden die Getränke im Ziel auch nicht warm.

UND oder ABER: Sportliche Erfolge helfen unbeschreiblich gut, die Niederlagen des Lebens zu besiegen.

Keine Unterbringung in einer Fachklinik hätte es geschafft, vom Drogen- und Medikamenten-Missbrauch aus dem Krankenbett innerhalb eines Jahres von ganz unten nach ganz oben auf einen 6tausender zu klettern.

Schon Goethe sagte: „Seelenleiden zu heilen, vermag der Verstand nicht, die Zeit wenig, entschlossenes Handeln alles.“

Dazu ist das richtige Umfeld die beste Medikation und wenn man sich im alten Landkreis umschaut, wohl auch keines mit so vielseitigen Placebos wie in diesem kleinen Verein mit großen Erfolgen bis hin zu Teilnahmen an Weltmeisterschaften.

Hier mein Dank für den Ansporn und die Unterstützung an diejenigen, die das verstehen…

Warum steht Sportabzeichen bzw. Volleyball soweit hinten ?

Eine Grenze zu ziehen ist nicht ganz einfach, denn viele der „Teamgeister“ „sportlern“ auch beim Volleyball und die weiblichen Sportler*innen (Sprich Sportler – Sternchen – innen) vom Volleyball rackern ebenso bei den Ausdauersportarten mit und erfüllen somit die Mindestquote der Gleichberechtigung. Das jährliche Volleyballtunier und Beachvolleyball bereiten Vergnügen und Freizeit- bzw. Mixedliga zeigen auch eine kontinuierliche Entwicklung seit der Entstehung vor langer Zeit.

Transvestiten*innen sind noch nicht dabei, außerdem wachsen die im Gegenteil zu Stalagmiten eh nur von oben nach unten und könnten wahrscheinlich die Begriffe – Höher, Schneller, Weiter – evtl. missverstehen.

Höher, Schneller, Weiter, – da sind wir schon beim Sportabzeichen und die Bandbreite der Sportarten, meist Leichtathletik erweitert sich um einiges. Bei der Abnahme sieht man neben den Bemühungen um beste Leistungen auch manche Kuriosität. Beispiel: Beim Schleuderball meinen manche, sie müssten hoch statt weit werfen oder sie haben ein hohe Anzahl von Rasentreffern.

Spaß beiseite, denn der SFC ist aktuell der Verein im ehemaligen Landkreis mit der anteilsmäßig höchsten Zahl von Sportabzeichen.

Sonstiges: Was man darunter abspeichern kann, da wäre unterstützender Rat eurerseits hilfreich. Mountainbike-Touren, Turnfeste, Bowling, Kegeln, Wandern, Skilanglauf, Harz-Rundfahrten, alles inklusive Inklusion.

Mehr gibt die imaginäre Unordnung im Moment nicht her… Seit ca. 20 Jahren haben sich in diesen Abteilungen Teilnahmen an Wettbewerbe von anfänglich Kreisebene bis hoch hinaus zu Europameisterschaften und mehr nicht nur auf diesem Kontinent entwickelt. Mitunter auch in befreundeten Vereinen oder auf eigenen Wegen.

„Geh nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg, der nur dahin führt, wo andere bereits gegangen sind“, stellte Alexander Graham Bell auch schon fest.

Den eigenen Atem und das Klopfen des Motors kann man beim Wetteifern im großen Pulk nicht so intensiv genießen. Im Endeffekt besiegt man aber nicht die Gegner sondern auch den inneren Schweinehund.

Andererseits ist das Wort Gegner nicht ganz passend. Denn ohne Mitstreiter kein Wettkampf.

Sicherlich liegen bei vielen anderen Sportkameraden solche Kartons mit Erfolgen und Pokalen herum. Ein Ergebnis von gegenseitigem Anstacheln, mitunter im spaßigen bis frivolen Ton. Es ist ziemlich sicher, dass so wenige so vielseitig sportlich unterwegs sind, seinesgleichen sucht.

Nicht zu vergessen, dass zwischen der Jüngsten mit großen Erfolgen und dem Ältestem an Wettkämpfen teilnehmenden Sportler*innen ein Altersunterschied von fast 60 Jahren besteht.

Tja – Walter, hättest du vor mehr als 40 Jahren geahnt, was du da mal als ehrenamtlicher Übungsleiter sozusagen nebenberuflich anrichten wirst ?

Fazit dieses Lebenswerkes sportlicher Übungs- und auch Überstunden:

Es trainieren oder wetteifern zusammen derzeit bei den unterschiedlichsten sportlichen Veranstaltungen sehr jung und ziemlich alt, Große und Kleine, Dünne und nicht so Dünne und vor allem auch Behinderte mit weniger Behinderten, ohne oder doch mit großem Leistungsdruck in den verschiedenen Altersklassen.

In der Unterabteilung haben die „Triathloner“ inzwischen auf allen bewohnten Kontinenten an Wettkämpfen bis hin zu Weltmeisterschaften teilgenommen, haben dort zusammen trainiert, sind auf hochalpine Berge geklettert oder darüber geradelt.

Vier von ihnen mit verwandtschaftlichen Kontakten zum Lattenbusch…

Bleibt eigentlich nur noch Schlitten fahren in der Antarktis: Das kannst du deinen Enkelkindern überlassen, denen es zuzutrauen ist, zukünftig Außergewöhnliches weiterhin auszuführen.

So, und jetzt herrscht erst mal Ruhe im Karton !

Jahreshauptversammlung 2019 "1"

Vorstand im Amt bestätigt

Mitte April fand die Jahreshauptversammlung des SFC Harz-Weser statt. Der 1. Vorsitzende Helmuth Hendeß begrüßte zu der Veranstaltung fast 50 Mitglieder im Speisesaal der Harz-Weser-Werke in Osterode am Harz.

Im Rahmen des Berichts des Vorstandes ging Helmuth gemeinsam mit dem 2. Vorsitzenden Peter Lohrengel auf die Mitgliederentwicklung ein, die weiter stabil ist. Die Mitgliederzahl liegt konstant bei etwas mehr als 150. Als problematisch wird sich beim SFC in der Zukunft die Altersstruktur erweisen, da nur wenige Mitglieder im Bereich unter 40 Lebensjahren zu den Mitgliedern zählen. Der Verein ist finanziell weiterhin gut aufgestellt. Durch die Unterstützung von Sponsoren war 2018 die Anschaffung von T-Shirts für die bekannte Aktionstheatergruppe „Mischgemüse“, von Funktionsbekleidung für die Radsportler und von einer neuen Musikanlage möglich. Die Zuwendungen geben dem SFC auch im aktuellen Jahr die Möglichkeit, die Mitglieder mit Behinderung bei der Teilnahme an außergewöhnlichen Aktionen zu unterstützen.

Darauf ging Sportwartin Angelika Lindert näher ein. Neben der Übernahme von Startgeldern bei der Teilnahme an Laufveranstaltungen in Südniedersachsen, konnte für die Fahrt zum Feuerwerk der Turnkunst in Göttingen im Jahr 2020 ein Reisebus angemietet werden. Außerdem muss sich beim SFC weiterhin niemand für die Abnahme der Leistungen für das Sportabzeichen finanziell beteiligen.

Unterstützt durch eine Fotoshow, folgte der Rückblick auf die weiteren Aktionen sowie die Wettkampfteilnahmen der Mitglieder. Ungefähr 70 Prozent der Vereinsmitglieder beteiligen sich aktiv am Vereinsleben. Nicht nur sportliche, denn es werden auch Gesellschaftsspielnachmittage und Handarbeiten angeboten. Neue Ideen wurden umgesetzt: Die Mountainbikegruppe erfreut sich steigender Beliebtheit und führt 2019 zum zweiten Mal ein Wochenende mit mehreren Touren im Harz durch. In der Gruppe „Trommeln mit dem Pezzi-Ball“ werden neue Darbietungen für öffentliche Auftritte einstudiert. Seit Januar wird mit Schwerbehinderten trainiert, alltägliche Situationen eigenständig besser zu bewältigen. Besonderen Dank sprach Angelika den Mitgliedern aus, die im Rahmen des 12. Osteroder Etappenmarathons unterstützend und als aktive Teilnehmer tätig waren. Das 16. Volleyballturnier, organisiert von Kathrin und Jörg Lindert, war die größte Veranstaltung des SFC in 2018. Mit 18 Teams aus 5 Bundesländern ausgebucht und wie immer unter Integration von Menschen mit Behinderung. Dies stößt bei den Gästen auf eine tolle Resonanz. Erstmalig wurden 2018 Vereinsmeisterschaften im Bowling und Kubb durchgeführt.

Nach dem Bericht der Kassenwartin Uschi Schiecke und der Kassenprüfer wurde dem Vorstand von der Versammlung Entlastung erteilt. Die Mitgliedsbeiträge werden im Jahr 2019 unverändert bleiben.

Im Rahmen der Neuwahlen wurden Helmuth als 1. Vorsitzender, Angelika als Sportwartin gemeinsam mit Mike Washausen als Vertreter der Mitglieder mit Behinderung sowie Jörg Lindert als Pressewart einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Geehrt wurden im Rahmen der Versammlung Margarete Kaminski, die dem SFC seit 25 Jahren die Treue hält.

Jahreshauptversammlung 2019 "2"
Jahreshauptversammlung 2019 „2“

Den Abschluss bildete der Blick auf die Termine und Veranstaltungen im Jahr 2019.

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JHV und Termine

Mittlerweile sollte sie fast jeder erhalten haben: Die Einladung zur Jahreshauptversammlung am 3. April wurde versendet bzw. verteilt. Wir treffen uns wie gewohnt im Speisesaal von HWW um Bilanz zu ziehen, zu wählen und in die Zukunft zu schauen. Viele Aktionen sind für 2019 geplant. Eine Übersicht hat jeder zusammen mit der Einladung zur JHV erhalten. Bestimmt für jeden etwas dabei… Euer Vorstand freut sich über rege Beteiligung und auch über Verbesserungsvorschläge, neue Ideen oder…! Alle Termine natürlich immer aktuell im Bereich unserer Internetpräsenz 🙂

Fasching Dorste 2019

Mischgemüse mit dem Besten von Udo

Die Stimmung bei der Karnevalsfeier von HWW und HCC im Dorfgemeinschaftshaus Dorste ist nie schlecht. Wenn dann die unterschiedlichen Gruppen mit ihren Darbietungen für Begeisterung beim Publikum sorgen, wird es besonders laut 🙂

Wie immer zeigte auch unser Mischgemüse nicht nur beim Feiern sondern auch im Rahmen einer originellen Aufführung vollen Einsatz. Abwechslungsreiche Showeinlagen zu den größten Hits von Udo Jürgens brachten als Lohn viel Applaus und die traditonelle „Stimmungsrakete“.

Feuerwerk der Turnkunst 2020

SFC „on Tour“ – Feuerwerk der Turnkunst 2020

2020 ist es wieder soweit: Am 22. Januar fährt der SFC zur Show „Feuerwerk der Turnkunst“ in Göttingen.

Die Anreise zu der um 19 Uhr startenden Veranstaltung erfolgt per Reisebus. Die Kosten für die An- und Abreise werden vom Verein getragen. Abfahrt wird um ca. 16 Uhr sein. Rückkehr um ca. 23 Uhr.

Der SFC hat ein Kontingent von etwas mehr als 50 Tickets erworben. Diese können ab sofort bei Angelika reserviert werden.

Seniorenweihnachtsfeier 2018 "5"

Mischgemüse „rockt“ die Seniorenweihnachtsfeier

Einen gelungenen Auftritt legte unser Mischgemüse bei der Seniorenweihnachtsfeier der Stadt Osterode am Harz in der Stadthalle hin. „Blues brothers“, „Santiano“ und „Innocence“ führten vom rockigen Blues über das Wasser zurück zur besinnlichen Weihnachtsstimmung 🙂 Unsere Truppe agierte souverän und erntete verdienten Applaus.

Kreisfrauentreffen 2018

Wieder etwas Neues… Udo lässt grüßen!

Erneut war das Kreisfrauentreffen in Hattorf die Plattform für eine Premiere. Nach der Westernshow 2017 ging unser Mischgemüse in diesem Jahr mit einer neuen Choreographie zu einem Medley aus den schönsten Hits von Udo Jürgens an den Start. Natürlich schlichen sich ein paar Unsicherheiten und kleine Fehler ein. Aber das wurde von den zahlreichen Zuschauerinnen im DGH in Hattorf nicht bemerkt und war deshalb nur Anlass für ein wenig Selbstkritik 🙂 Die Show wird bereits am kommenden Wochenende beim Geburtstag von Farina wiederholt und da läuft’s dann sicher noch besser!

Auf jeden Fall gehörte des Auftritt vom Mischgemüse wieder zu den schwungvollsten des Nachmittags, an dem leider auch ein paar langatmige Darbietungen die Geduld des Publikums einforderten…

Volleyballturnier 2018 "a"

Mannschaft aus Bremen belohnt sich für weite Anreise

Das 16. Volleyballturnier war eine rundum gelungene Veranstaltung. 18 Teams, 71, Spiele, fast 10 Stunden guter und fairer Sport, begeisterte Teilnehmer, ein zufriedenes Organisationsteam und 32 Liter Kaffee. Was will man mehr? 2019 eine Wiederholung 🙂

Nach einer Vor-, Zwischen- und Finalrunde hatte in diesem Jahr das Team „Hentai Kamen“ aus Bremen die Nase vorn. Die Mannschaft war zum zweiten Mal in Osterode am Harz zu Gast und setzte sich gegen die Konkurrenz aus 4 Bundesländern durch.

Ein detaillierter Bericht und viele Fotos vom Turnier sind auf der Hauptseite des Volleyballturniers vom SFC zu finden.