Bei bestem Herbstwetter wurden (leider nur) 5 MTBS durch die Gipskarstlandschaft rund um Osterode am Harz bewegt. Rötzel, Feldherrenhügel, Lichten- und Königsstein waren die markantesten Punkte, die angefahren wurden. Insgesamt kamen rund 35 Kilometer mit deutlich mehr als 500 Hohenmetern und hohem Trailanteil zusammen. So kann es nächste Woche weitergehen… Abgerundet wurde der Abend bei „Speis und Trank“ in der Brasserie 🙂
Das Bowlingcenter in Osterode am Harz war nach mehr als 2 Jahren Pause endlich wieder fest in der Hand des SFC… Und das nicht nur, weil am eigentlichen Ruhetag keine anderen Gäste zugegen waren. Sondern vor allem, weil ein Drittel (!) unseres Vereins aktiv war: 8 Teams mit 48 Aktiven auf 8 Bahnen und dazu ein paar Zuschauer – „volle Hütte“ 🙂
Auch mit dem Blick auf den Sport lief es bei der 4. Vereinsmeisterschaft im Bowling nicht übel. Viele kippende Pins, reichlich Spaß, aber auch ehrgeizige Teilnehmerinnen und Teilnehmer! Alles in allem wieder ein Beispiel, wie einfach man Inklusion leben kann, ohne Arbeitskreise zu bilden und Wokshops abzuhalten 😉
In drei Durchgängen wurden von den Mitgliedern der um die Meisterschaft spielenden Teams versucht, möglichst viele Pins umzuwerfen. Einige „Strikes“ und „Spares“ konnten bejubelt werden. In die Wertung kamen am Ende nur die beiden besten Durchgänge der einzelnen Teammitglieder, so dass sich jeder einen „Ausrutscher“ erlauben konnte.
Bei der Siegerehrung erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine kleine Anerkennung. Die Spielerin und der Spieler mit den wenigsten Punkten konnten sich über ein Glas saure Gurken „freuen“! Die jeweils drei besten Damen, Herren und Teams erhielten Gutscheine von einem Eiscafé in Osterode am Harz.
Bei den Frauen erreichten Lara (279 Pkt.), Andrea B. (264 Pkt.) und Anne (252 Pkt.) die höchsten Punktzahlen. Bei den Männern bowlten Stefan (318 Pkt.), Christian K. (285 Pkt.) und Jens B. (284 Pkt.) am erfolgreichsten. Bestes Team war wie 2019 die Mannschaft „Mountainbiking“ (1460 Pkt.) gefolgt von den Mannschaften „Volleyball“ (1444 Pkt.), „Wirbelsäulengymnastik“ (1400 Pkt.), „Teamgeist“ (1372 Pkt.), dem Team des Vorstands (1372 Pkt.) sowie den Mannschaften „Haudrupp“ (1139 Pkt.), „Mischgemüse“ (1054 Pkt.) und „Walking“ (983 Pkt.).
Die Überschrift liest sich merkwürdig, trifft es aber ganz gut… Für die MTB-Gruppe sollte es das Highlight des Jahres 2022 werden. Leider stand das MTB-Wochenende in der Rhön aber unter keinem guten Stern 🙁
Zunächst mussten 4 der ursprünglich 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer absagen. Zwar konnte ein „Ersatzfahrer“ gefunden werden, aber die Gruppenstärke reduzierte sich damit auf 10 Personen. Am ersten Tag musste dann auch noch eine Mitfahrerin aus gesundheitlichen Gründen pausieren. Außerdem kamen sowohl bei der ersten als auch bei der zweiten Tour die Bikes völlig verdreckt und die Fahrerinnen und Fahrer komplett durchnässt ins Ziel. Die dritte Tour am Abreistag fiel komplett ins Wasser.
Am Freitag startete die Gruppe nach der Anreise auf eine erste Tour vom Basislager in Bischofsheim in der Rhön. Die Highlights auf der knapp 45 Kilometer langen Runde mit rund 1000 Höhenmetern südlich von Bischofsheim waren die Burgruine „Osterburg“ mit tollem Blick auf den Kreuzberg, der Gipfel des Feuerbergs und der „Flowtrail“ am Kreuzberg. Leider wurde die Gruppe immer wieder von Regenschauern ausgebremst und musste unter Bäumen Schutz suchen. Im Anstieg zum Kreuzberg wurden die SFC’ler dann vom Starkregen überrascht und bei knapp 10 °C fiel aufgrund durchweichter Bekleidung die Entscheidung, trotz einiger Sonnenstrahlen, den Gipfel des Kreuzbergs auszulassen. Leider die falsche Entscheidung, denn am Samstag und Sonntag war an Gipfelbefahrung aufgrund des Wetters nicht mehr zu denken, so dass die Gruppe den Gipfel des Hausbergs von Bischofsheim nur gesehen und nie erreicht hat 🙁 Immerhin konnte ein Großteil der Gruppe die lange Abfahrt über die „Bumps“ und durch zahlreiche Steilkurven auf dem angelegten Trail nutzen, sich für die Strapazen der ersten Tour zu belohnen.
Am Samstag waren alle mitgereisten Bikes am Start. Nördlich von Bischofsheim wurde eine Runde durch die Hochrhön gefahren. Wasserfall „Teufelsmühle“, Jagdschloss „Holzberghof“, Rother Kuppe, Heidelstein, Rotes und Schwarzes Moor – die Tour hatte zahlreiche Highlights zu bieten. Uns es blieb auf 50 der 55 Kilometer nahezu trocken. Die 1300 Höhenmeter trugen immer wieder zur Erwärmung bei. Bei unter 10 °C Außentemperatur auch dringend erforderlich… Kurz vor dem finalen Anstieg hinauf auf den Kreuzberg färbte sich der Himmel dann leider tiefschwarz. Statt auf den Berg bog die Gruppe in Richtung Unterkunft ab, „donnerte“ zu Tal und wurde trotzdem von einem massiven Regenschauer heimgesucht. Wieder alles dreckig und alle nass.
Am Sonntag musste dann beim Frühstück die Entscheidung fallen, die letzte Tour zur Milseburg und auf die Wasserkuppe zu streichen. Bereits am frühen Morgen hatte der Himmel die Schleusen geöffnet. Schweren Herzens wurde, ohne die Bikes erneut zu nutzen, die Rückfahrt in den Harz angetreten.
Auch 34 °C konnten unsere Radgruppe nicht aufhalten. Angekündigt waren 10 Bikes auf Strecke gingen am Ende leider nur 7. Diese wurden auf schattigen Wegen durch’s kleine Bremketal und vorbei an den ersten Teichen bis nach Clausthal bewegt. Über einige Singletrails ging es im großen Bogen bis zum Ziegenberger Teich bei Buntenbock. Der 10. Teich auf der Route wurde dann endlich genutzt 🙂
Nach der ersten Abkühlung folgte die rasante Abfahrt über das Mangelhalber Tor und den Eselsplatz bis nach Osterode am Harz. Dort bot die Brasserie die Möglichkeit zur erneuten Abkühlung. Außerdem konnten verbrauchte Kalorien wieder zugeführt werden 😉
Gut 35 Radkilometer, dazu ein paar Meter im Wasser und ein schöner Abschluss… Bis auf eine Reifenpanne ein richtig gelungener Abend.
Im zweiten Versuch hat’s geklappt 🙂 Nachdem die erste Umrundung von Bad Grund aufgrund von Gewittern abgebrochen werden musste und spontan andere Wege erkundet wurden, waren 6 Biker und 1 Bikerin beim zweiten Versuch erfolgreich. Traumhaftes Sommerwetter ermöglichten 40 Kilometer mit tollen Ausblicken, einem hohen Anteil an „flowigen“ Trails und einer zünftigen Belohnung in Oberhütte. Überschattet wurde die Tour nur durch zwei, glücklicherweise glimpflich verlaufene Stürze ohne gravierende Folgen für Fahrer und Material.
Nach rund 5 gemeinsam verbrachten Stunden geriet die Terminplanung 2022 in den Blickpunkt. Abgesehen von der Fahrt „Sonnenuntergang auf der Wolfswarte“ steht bis Anfang September nichts im aktuellen Terminplan. Das MUSS sich noch ändern…
Daraus wurde nichts… Dunkle Wolken, erste Regentropfen! Gute Gründe die Route zu ändern und den Sösetrail, Ausblicke auf Förste und die „Lines“ an der Gipskante zu nutzen. Der Klassiker wird sicher noch nachgeholt. Auf der Alternativroute wurden trotzdem Höhenmeter gesammelt und es kamen am Ende fast 35 trockene (!) Kilometer zusammen. Speis und Trank in der Brasserie rundeten den Abend ab 😉
6 Bikes, 40 Kilometer, 700 Höhenmeter – die Kennzahlen der dritten MTB-Tour im Jahr 2022. Von Osterode am Harz entlang der Sösetalsperre bis nach Riefensbeek, hinauf zur Huttaler Widerwaage und danach über viele Trails entlang zahlreicher Teiche. Dazu die 2022 bereits getestete, technisch anspruchsvolle Abfahrt von Kuckholzklippe steil hinab zum Lerbacher Höhenweg und weiter über die Freiheiter Höhen bis zu Bier und Currywurst oder Schnitzel in der Ratswaage. Nur ein leichter Sturz, keine Pannen, ein gelungener Abend 😉
Rund um Osterode am Harz… Das war der Titel für die zweite MTB-Tour unserer Radgruppe. Ein dehnbarer Begriff 😉 Durch krankheits- und verletzungsbedingte Absagen gingen nur 4 Männer auf Tour. Dadurch wurde die Strecken mit fast 50 Prozent Trailanteil etwas anspruchsvoller als üblich gewählt und auf der Tour um die Heimatstadt des SFC erreichten die Radler erstaunlicherweise Orte wie Buntenbock und Lerbach 🙂 Am Ende 35 Kilometer mit fast 600 Höhenmetern und Kaltgetränk zum Abschluss.
Die nächste Tour folgt am 11. Mai. Hoffentlich mit mehr Beteiligung?!
2022 sind unsere Bikerinnen und Biker so früh in die Saison gestartet, wie noch nie. Helligkeit bis ca. 18:30 Uhr, gut abgetrocknete Wege und Trails: Da gab es einfach kein Halten mehr 😉
Zum Auftakt fuhr die Gruppe zunächst durch das Karstgebiet zwischen Osterode am Harz und Düna. Weiter ging es durch das Hainholz bis nach Hörden. Mit Einbruch der Dämmerung wurde der Trail im Teufelsmoor kurz vor Osterode erreicht. „Voll im Flow“ schließlich noch durch den kleinen Wald zwischen Nordhäuser und Herzberger Straße zur Nachbereitung im Hasue Bendix 🙂 Pizza und Kaltgetränk rundeten den ersten Ausritt 2022 ab 😉
Wie in den letzten Jahren stand zum Saisonabschluss für die Mountainbikegruppe statt einer kurzen Abendrunde eine längere Ausfahrt am Wochenende auf dem Programm. Trotz niedriger Temperaturen hatte sich Jörg entschieden, eine Strecke durch den Harz zu wählen. Wie schon 2019 war der Bocksberg in Hahnenklee das Ziel.
Von Osterode am Harz starteten 11 Fahrräder zunächst durch das Tal der kleinen Bremke nach Lerbach. Spätestens bei der Bewältigung des langen Anstiegs oberhalb des dortigen Erlebnisparks bis nach Buntenbock hatten alle Radler und Radlerinnen Betriebstemperatur erreicht und verschwendeten keine Gedanken mehr an die nur 8 °C Lufttemperatur. Erste Trailabschnitte machten deutlich, was die Herausforderung der restlichen Tour sein würde: Durch recht viel Regen unter der Woche präsentierten sich alle Pfade im Harz als sehr schlammig, gefährlich rutschig in den zahlreichen Kurven und beim Ritt über unzählige Wurzeln sowie durch den tiefen Boden als sehr kraftraubend.
Am frühen Nachmittag wurde der Gipfel in Hahnenklee erreicht. Nach kurzer Pause bei Kaffee und Kuchen oder auch Currywurst und Bier folgte der spaßigste Teil der Tour. Wie schon beim letzten Besuch in Hahnenklee wagten sich alle auf den „Flow-Trail“ des Mountainbikeparks und hatten in den Steilkurven sowie auf den Bodenwellen, die den ein oder anderen dazu brachten, den Bodenkontakt zu verlieren, viel Fahrspaß.
Auf dem Rückweg über Clausthal nach Buntenbock folgten viele technisch und konditionell anspruchsvolle Naturtrails. Oft entlang eines Grabens aus den Zeiten des Bergbaus Kurz hinter Buntenbock teilte sich die Gruppe kurz: Eine Hälfte der Gruppe fuhr „gemütlich“ über Kuckholzklippe zum Pavillion „Claras Höhe“. Die andere Hälfte wählte die schwierige Abfahrt durch das Schiefertal. Gemeinsam wurde nach dem Zusammenschluss rasant der Rest der Tour über den Lerbacher Höhentrail und die alte Harzstraße zurückgelegt. Nach 60 Kilometern mit mehr als 1000 Höhenmetern wurde Osterode am Harz ohne Panne und fast sturzfrei erreicht. Da die leichten Stürze weder zu Schäden an Mensch noch Material geführt hatten, blickten alle zufrieden auf eine anspruchsvolle, schöne Tour zurück.
Nach der Grundreinigung von Mensch und Material fand die Saison bei Weißwurst, Leberkäse, Bier und Wein einen harmonischen, würdigen Abschluss 🙂
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