Alles wie immer? 2026 nicht ganz 😉 Der Etappenmarathon bog zwar am Freitag auf die Zielgerade ein und die 6. und vorletzte Etappe der Osteroder Laufveranstaltung wurde auch bei der 18. Austragung vom SFC Harz-Weser ausgerichtet. Aber die Begleitumstände wichen deutlich von der Tradition ab… In den letzten Jahren mussten die Verantwortlichen des SFC vormittags immer wieder den Blick in den Himmel werfen. Starke Bewölkung, kühl, wird es regnen? Meist blieb es dann am Freitagabend dauerhaft trocken und zumindest zeitweise setzte sich die Sonne gegen die Wolken durch. 2026 war es aber bereits vormittags sonnig und sehr heiß. Kurz vor dem Start der Etappe kletterte die Temperatur auf 34 °C! Die Crew des SFC reagierte und passte den Streckenverlauf erstmals spontan an. Der schöne Trail kurz nach dem Start wurde nicht genutzt. Dadurch war es möglich, das Teilnehmerfeld länger im Schatten laufen und walken zu lassen. Die mehr als 200, schon vor dem Start schwitzenden Aktiven hatten nichts gegen diese Änderung einzuwenden 😉 Zusätzlich hatte der SFC noch eine Überraschung vorbereitet…
Der Start der Etappe erfolgte kurz vor 19 Uhr bei strahlendem Sonnenschein, kaum Wind und deutlich mehr als 30 °C im Schatten. Der SFC hatte routiniert für beste Rahmenbedingungen auf dem Gelände der Wartbergschule in Osterode am Harz gesorgt.
Die Etappe wurde wie im Vorjahr direkt vor dem Haupteingang der Wartbergschule in Angriff genommen. Die Verlegung durch den Streckenplaner des SFC hatte sich 2024 und 205 bewährt. Es wurde also wieder dort gestartet, wo auch der Zieleinlauf erfolgt. Sowohl für die Aktiven als auch für das Team des SFC blieb diese Erleichterung gegenüber den Jahren vor 2024 erhalten. Und alle Aktiven nutzten bei der Hitze in diesem Jahr auch die Gelegenheit, sich bis kurz vor dem Start im Schatten aufhalten zu können.
Ungefähr 250 Läuferinnen und Läufer sowie Walkerinnen und Walker machten sich auf den Weg. Die Strecke verlief nach einer scharfen Kurve entgegen dem Zieleinlauf zunächst ansteigend, so dass sich das Feld bis zur ersten Abzweigung auch ohne Nutzung des und Stau vor dem „einspurigen“ Trail bereits sehr stark in die Länge gezogen hatte. 2026 blieb den Aktiven dadurch der technisch etwas anspruchsvolle Streckenabschnitt erspart und nach dem Auftakt auf Asphalt wurde über Schotter die Strecke erreicht, die bereits vor 2024 gelaufen wurde. In Sachen „Bodenbelag“ wurde im Anschluss aber noch alles geboten 😉 Asphalt, Schotter, Waldboden! Dazu wieder viele schöne Ausblicke! Da gibt es keinen Grund, weitere Änderungen vorzunehmen. Im Ziel sprachen deshalb auch erneut viele der Aktiven Lob für den Streckenverlauf aus 🙂
Die ersten Kilometer in Richtung des Höhenzugs „Rötzel“ mit den schönen Ausblicken in das Harzer Vorland bei Schwiegershausen, die Gelegenheit zur Erholung auf einem flachen Teilstück nach dem ersten „echten“ Gefälle und dazu die Steigung über einen Trail, der den Anstieg etwas kurzweiliger machte, sowie über eine breite Schotterpiste hinauf zum Versorgungspunkt… Feste Bestandteile der 6. Etappe!
Kurz vor dem Ortseingang der Ortschaft Düna erfolgte die Erfrischung durch die Helfer des SFC an der Getränkestation mit Hilfe von Mineralwasser des Sponsors „Blankenburger Mineralbrunnen“. Im Anschluss führte die Strecke bewährt mitten durch das Dorf. Und dort wurden die Sportlerinnen und Sportler dann überrascht! Die Ortsfeuerwehr Düna hatte sich auf Nachfrage des SFC bereit erklärt, aufgrund der Witterung zu unterstützen. Sie sorgte mit einem Wasserschleier für „echte“ Abkühlung. Das machte anschließend das Laufen und Walken über eine langgezogene Steigung auf einen der höchsten Punkte der Etappe bei Kilometer 5 etwas einfacher. Als Belohnung für den Kraftakt, einige Höhenmeter überwunden zu haben, ging es „nur noch“ wellig mit schöner Aussicht auf die Harzer Berge und oft im Schatten weiter. Das Ende der Laufrunde bot wie immer die Chance zum Endspurt, denn ab Kilometer 6 ging es nur noch bergab. In diesem Jahr nutzten aber nur wenige Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, kurz vor dem Ziel das Tempo zu verschärfen. Nach gut 7 Kilometern wurde das Gelände der Wartbergschule in Osterode am Harz erreicht. Ein letzter Richtungswechsel und die Aktiven konnten sich nach dem Lauf durch den Zielbogen von Sponsor „Intersport Stricker“ auf dem Parkplatz vor dem Haupteingang ein weiteres Mal mindestens einen Becher mit Mineralwasser „gönnen“ 😉 Das Team des SFC gab sich die größte Mühe, jede und jeden im Ziel namentlich zu begrüßen und zu erfrischen.
Abschließend nutzten fast alle die Möglichkeit, Kraft für die Schlussetappe des Etappenmarathons zu tanken. Der SFC bot kalte Getränke und Leberkäse in Brötchen sowie Kaffee und Kuchen an. Beste Voraussetzungen für die gemütliche Runde zum Abschluss, die – auch wie immer – mit guten Gesprächen zwischen Ausrichtern und Aktiven angereichert war. Und auch dabei wieder Lob für das Team des SFC für die zügige Bewirtung ohne lange Wartezeiten. Die Helferinnen und Helfer erledigten die abschließenden Arbeiten routiniert und schnell. Alle SFC’ler blicken erneut mit Stolz darauf zurück, was der kleinste der ausrichtenden Vereine jedes Jahr leistet 🙂